Programmbeirat Festival der Regionen 2007

 

 

D—ra Hegyi

D—ra Hegyi studierte Kunstgeschichte und Germanistik an der Eštvšs-UniversitŠt zu Budapest und nahm an einer zweijŠhrigen Ausbildung als Kuratorin am Institut fŸr Kulturwissenschaft in Wien teil. Seit 1996 ist sie Kuratorin im Ludwig Museum Budapest, zwischen Januar 2002 und Juni 2003 war sie leitende Kuratorin des Instituts. Sie initiierte mehrere Kunstprojekte und Ausstellungen in Budapest sowie in anderen europŠischen StŠdten. Einige ihrer Projekte: Project Room des Ludwig Museums Budapest (1999), Budapest Box, The hidden scene of the 1990s (2002), Moszkva tŽr (Gravitation, 2003) und Tell a line what a ball is (2004-2005). Sie war GrŸndungsmitglied der Gruppe KMKK (Zwei KŸnstler, zwei Kuratoren) und GrŸndungsmitglied von CAB (CuratorsÕ Association Budapest) und war von 1999 bis 2003 Vorstandsmitglied der ungarischen Sektion der AICA (International Association of Art Critics). Zurzeit ist sie Projektleiterin von tranzit.hu, einer Initiative fŸr zeitgenšssische Kunst unterstŸtzt von der Erste Bank Gruppe.

 

Hito Steyerl

geboren 1966 in MŸnchen/D, lebt in London/GB und Berlin/D

Hito Steyerl promovierte Ÿber Dokumentarismus im Kunstfeld, ist Filmemacherin und Autorin und unterrichtete zuletzt am Centre for Cultural Studies, GoldsmithÕs College, London. Ihre Themenschwerpunkte sind kulturelle Globalisierung, feministische ReprŠsentationskritik und Kultur und Migration an der Schnittstelle zwischen Film und Bildender Kunst sowie Theorie und Praxis. Zu ihren bekanntesten Filmen zŠhlen Deutschland und das Ich (1994), Die leere Mitte (1998), NormalitŠt 1-X (2000) und November (2004), die in 36 LŠndern im Fernsehen ausgestrahlt und auf vielen Festivals (u.a. Viennale, Diagonale, Duisburger Filmwoche, Amsterdamer Dokumentarfilmfestival) gezeigt wurden. Hito Steyerl nahm an der Berlin Biennale (2004), der Manifesta 5 in San Sebastian (2004) und am Festival fŸr Gegenwartskunst Minority Report (Aarhus, 2004) teil. Gemeinsam mit Encarnaci—n GutiŽrrez Rodr’guez gab sie den Sammelband Spricht die Subalterne Deutsch? Postkoloniale Kritik und Migration (Unrast Verlag, MŸnster 2003) heraus. DemnŠchst erscheint ihr Buch Die Farbe der Wahrheit - Dokumentarismus im Kunstfeld (Turia und Kant, Wien 2005).

 

Astrid Wege

Astrid Wege ist Kuratorin und Publizistin in Kšln und veršffentlicht regelmŠ§ig in Katalogen und Kunstzeitschriften, u.a. in Artforum, Artis, October. 1995 - 1999 war sie Redakteurin von Texte zur Kunst und 2001/2002 kŸnstlerische Leiterin der Ausstellung Sex - vom Wissen und WŸnschen, Deutsches Hygiene-Museum Dresden (gemeinsam mit Curtis Anderson, Heike Beyer, Matti Braun und Rosemarie Trockel). 2002 kuratierte sie mit Hans-Christian Dany …knomien der Zeit im Museum Ludwig, Kšln, in der Akademie der KŸnste, Berlin, und im migros museum fŸr gegenwartskunst, ZŸrich. Januar 2003 - Januar 2006 war sie stellvertretende Leiterin und Kuratorin der Galerie im Taxispalais, Innsbruck.